Gebührenrechner für Briefmarken-Auktionen

Bei einer Auktion erhalten Sie den Zuschlag abzüglich Einliefererprovision sowie Los-, Foto- und Versicherungsgebühren. Das Aufgeld zahlt der Käufer zusätzlich zum Zuschlag – es geht also nicht von Ihrem Anteil ab. Bieter rechnen es aber ein und bieten entsprechend weniger, was den Zuschlag drückt. Tragen Sie Ihre Zahlen ein und sehen Sie, was bei Ihnen ankommt und wie das im Vergleich zu einem Händlerangebot oder dem Online-Verkauf abschneidet.

Vergleichen Sie Angebote danach, was tatsächlich bei Ihnen ankommt, nicht nach dem Schätzpreis. Ein höherer Schätzpreis mit höheren Gebühren kann Ihnen weniger bringen als ein niedrigerer mit geringeren Gebühren.

Gebührenrechner

Beträge in Euro (in jeder anderen Währung rechnet der Rechner genauso). Nichts von dem, was Sie eingeben, verlässt diese Seite.

Ihr Schätzwert
Der Betrag, den Sie für das Los (oder die Lose) erwarten.
Dieser Schätzwert ist…
Bedingungen des Auktionshauses
Prozent vom Zuschlag.
Zahlt der Käufer zusätzlich zum Zuschlag.
Pauschalen für Beschreibung und Losbildung.
Pauschalen für die Abbildungen im Katalog.
Deckung, solange Ihre Marken beim Auktionshaus liegen; 0 eintragen, wenn sie inbegriffen ist.
Andere Verkaufswege
Ein festes Barangebot für dasselbe Material.
Was ein Käufer Ihnen auf einem Marktplatz zahlen würde.
Alle prozentualen Gebühren, die vom Verkaufspreis abgehen.
Kosten, die Sie tragen und nicht zurückbekommen.

Was aus der Auktion bei Ihnen ankommt

—

Geben Sie einen Schätzwert ein, um den Nettoerlös zu sehen.

Zuschlag
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Käufer zahlt insgesamt (Zuschlag + Aufgeld)
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Einliefererprovision
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Versicherung
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Los- und Fotogebühren
—

Auktion, Händler oder online

VerkaufswegPreisIhre KostenNetto für Sie
Tragen Sie oben Ihre Zahlen ein.

Eine Schätzung, kein Angebot. Nicht berücksichtigt sind Rückgabegebühren für unverkaufte Lose, Steuern, Währungskosten und die Dauer: Ein Auktionshaus zahlt erst nach Abrechnung der Auktion aus, ein Händler meist sofort.

Wissen Sie, was Ihre Marken wert sind, bevor Sie einliefern.

Beispiele für Gebühren

Die folgenden Zahlen sind typische Beispiele als Startwerte für den Rechner, nicht die Konditionen eines bestimmten Auktionshauses oder Marktplatzes. Die Gebühren hängen vom Haus, vom Umfang der Einlieferung und von der Verhandlung ab – lesen Sie vor der Unterschrift die AGB bzw. Versteigerungsbedingungen des Hauses.

GebührWer zahltTypisches Beispiel
EinliefererprovisionVerkäuferEtwa 10–20 % vom Zuschlag; bei großen oder wertvollen Einlieferungen oft weniger
AufgeldKäuferEtwa 15–25 % zusätzlich zum Zuschlag
Los-, Foto- und VersicherungsgebührenVerkäuferKleine Pauschalen oder Prozentsätze; manchmal in der Provision enthalten
Rückgabegebühr für unverkaufte LoseVerkäuferWird manchmal berechnet, wenn ein Los seinen Ausruf- oder Mindestpreis nicht erreicht
Plattform- und Zahlungsgebühren onlineVerkäuferInsgesamt etwa 10–15 % vom Verkaufspreis, dazu das Porto

So rechnet der Rechner

  • Zuschlag. Ist Ihr Schätzwert der Gesamtbetrag, den der Käufer zahlt, ergibt sich der Zuschlag als dieser Betrag geteilt durch (1 + Aufgeld). Andernfalls ist der Schätzwert der Zuschlag.
  • Netto für Sie = Zuschlag − Provision − Versicherung − Los- und Fotogebühren.
  • Händler = das Angebot, wie es ist: Ein Händler zahlt den Einkaufspreis, ohne weitere Abzüge.
  • Online = Verkaufspreis − prozentuale Gebühren − Porto, Verpackung und Angebotsgebühren.

Der Verkaufsweg mit dem höchsten Nettoerlös wird markiert. Ein Händlerangebot, das niedrig wirkt, kann am Ende vorne liegen, wenn man Gebühren, Zeit und das Risiko unverkaufter Lose einrechnet – und für gängiges Material zahlt ein Händler, der in Mengen kauft, ohnehin nur einen kleinen Bruchteil des Katalogwerts, egal auf welchem Weg Sie verkaufen. Mehr dazu (auf Englisch): Einlieferungsgebühren erklärt, Auktion oder Online-Verkauf und Verkaufswege und ihre Kosten.

Häufige Fragen

Geht das Aufgeld vom Erlös des Einlieferers ab?

Nein. Der Käufer zahlt es zusätzlich zum Zuschlag; Ihre Provision und Gebühren werden nur auf den Zuschlag berechnet. Für Sie spielt es trotzdem eine Rolle: Bieter wissen, dass sie das Aufgeld zahlen, bieten deshalb weniger, und der Zuschlag liegt unter dem Gesamtbetrag, den sie auszugeben bereit sind.

Welche Gebühren berechnet eine Briefmarken-Auktion dem Einlieferer?

Eine Einliefererprovision in Prozent vom Zuschlag, dazu Gebühren etwa für Losbildung, Fotos und die Versicherung, solange die Marken beim Haus liegen, und manchmal eine Gebühr für unverkaufte Lose. Lesen Sie die Einlieferungsbedingungen Zeile für Zeile, bevor Sie unterschreiben.

Ist eine Auktion oder ein Händler besser für den Verkauf von Briefmarken?

Eine Auktion lohnt sich für seltenes, hochwertiges oder geprüftes Material, bei dem konkurrierende Bieter den Preis machen. Bei gängigen Marken und Sammellosen bringt das sofortige Angebot eines Händlers oder ein Online-Verkauf oft mehr, sobald Auktionsgebühren und Mindestlosgrößen eingerechnet sind. Tragen Sie oben beide Beträge ein, um sie zu vergleichen.

Sind die Beispielgebühren die echten Gebühren eines Auktionshauses?

Nein. Es sind typische Beispiele als Startwerte für den Rechner. Jedes Haus legt eigene Bedingungen fest, und bei einer großen Einlieferung ist die Provision oft verhandelbar – rechnen Sie mit den Zahlen aus den Bedingungen, die man Ihnen anbietet.

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